Unternehmen

Ganz Nah!

Unser Betrieb wurde nach DIN ISO 9002 zertifiziert. Das bedeutet optimale Abläufe und sichere Qualitätsstandards. Für uns nur eine wichtige Basis unserer Arbeit.

Über alle Zertifizierungen hinaus wollen wir ganz nah bei Ihnen sein, bei Ihren Wünschen, Problemen, offenen Fragen.

Das ist unsere Motivation, unsere unverwechselbare Leistung für Sie: beste Beratung, sicherste Lösung, flexibler Service. Mit Produkten, die Sie in dieser Qualität nur bei uns bekommen, z.B.: Wickelpappe ungeklebt bis 5 mm.

Wir versprechen Ihnen unser Engagement für Ihren Erfolg. 

Unser Geschäftsführender Gesellschafter Hans-Henning Junk ist:
Vorsitzender: Fachvereinigung Fein- und Wickelpappe im VDP, Bonn
Vorsitzender: Beirat Altpapier des Verband Deutscher Papierfabriken e.V. , Bonn
Vorstandsmitglied: Verband Deutscher Papierfabriken e.V. , Bonn
Vorsitzender: WVP - Wirtschaftsverband Papier, Baden Württemberg, Gernsbach

Wir sind Verbandsmitglied des VDP

Geschichte

1490

Die Papiermacherei hat in Gengenbach eine lange Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Die "papiermühlin beym gutleuthaus" produzierte von 1490 bis 1705 Papier von höchster Qualität, das vor allem an Straßburger Druckereien, aber auch an Händler in Norddeutschland, Holland und Belgien geliefert wurde.

1858

Albert Köhler, den seine Arbeiter später ehrfurchtsvoll den "Vatter" nennen werden, kommt am 12. Juli in Fulda zur Welt. Er absolviert seine Lehrzeit in einer Weberei und kommt als junger Kaufmann nach Straßburg.

1889

Albert Köhler erwirbt zusammen mit seinem Partner Jakob Marz die 1873 errichtete Gengenbacher Pappenfabrik. Wie der Gesellschaftervertrag belegt, sind die Anfänge bescheiden. Trotzdem wird noch im selben Jahr neben der Handpappenfabrik eine Strohpappenfabrik erbaut.

1893

Jakob Marz scheidet aus der Firma aus. Albert Köhler, jetzt der Alleininhaber, beginnt zielstrebig mit dem Ausbau und der Modernisierung des Unternehmens.

1904

Albert Köhler nimmt die Fabrikation von leuchtenden Metall-Glas-Mosaiken auf, um auch die Monate wirtschaftlich nutzen zu können, in der die Pappentrockung wegen schlechter Witterung nicht möglich ist. Allerdings bringt das Unternehmen nicht den erhofften finanziellen Erfolg und die Produktion wird wieder eingestellt.

1920

Albert Köhler stirbt im Alter von 62 Jahren. Zunächst wird seine Frau Katinka persönlich haftende Gesellschafterin, dann übernehmen seine Söhne Julius und Franz Köhler, die beide ihr Examen als Papiermaschinen-Ingenieure in Köthen abgelegt hatten, alleine die Leitung des Unternehmens.

1925

Die Firma Köhler baut, für diese Zeit ungewöhnlich, Werkswohnungen für ihre Arbeiter.

1944/45

Während des 2. Weltkrieges lief die Produktion zunächst weiter. Nacheinander muss die Stroh- und die Handpappenfabrikation 1944/45 aus Mangel an Kohle, Rohstoffen und Arbeitskräften eingestellt werden. Am 18.04.1945 wird Gengenbach von den Franzosen besetzt.

1946/47

Die Pappenproduktion kann wieder aufgenommen werden.

1949

Günther Junk, der Schwiegersohn Julius Köhlers, tritt in die Firma ein.

1962/66

Nach dem Tod von Franz Köhler (1962) und Julius Köhler (1966) übernimmt Günther Junk die alleinige Geschäftsleitung.

1969

Die Strohpappenfabrikation wird vollkommen eingestellt. Strohpappe genügt den Ansprüchen der Kunden nicht mehr.

1986

Dipl. Ing. Hans-Henning Junk, der Sohn von Günther Junk, tritt als weiterer Geschäftsführer in die Firma ein und ist seit dessen Pensionierung 1996 alleiniger Geschäftsführer.

1986

Über der alten Automatikhalle wird eine neue, größere Halle errichtet, bevor das alte Gebäude abgerissen wird. So bleiben die Maschinen geschützt und die Produktion kann trotz des Umbaus beinahe ungehindert weiterlaufen.

1995

Im ehemaligen Turbinenhaus der Firma Köhler wird ein kleines Museum eingerichtet, das Dokument, Bilder und Objekte aus der langen Firmengeschichte beherbergt.

1997

Die Firma Köhler unterstützt das Kunstprojekt "Formen der Hierarchie" des Fachbereichs Modedesign der Fachhochschule Trier, das in Kooperation mit dem Verband deutscher Papierfabriken realisiert wird. Die Mode aus Papier und Pappe wird im November 1997 bei einer Schau in Frankfurt am Main präsentiert. Die aus Köhlerprodukten hergestellten Modelle "Krieger" und "Hohepriester" sind im Museum der Firma Köhler ausgestellt.

2005

Im Oktober stirbt Günther Junk im Alter von 85 Jahren.

2010

Um die Umwelt zu schonen und die gestiegenen Abwasserkosten zu senken, hat die Albert Köhler GmbH & Co. KG 2010 in eine neue Kläranlage investiert. Mit der Siemens Industrie Solutions stand uns ein kompetenter Partner und Entwickler zur Seite. Ein für die Pappenindustrie weltweit völlig neuartige Wasseraufbereitungsanlage entstand, die in den laufenden Kreislauf und die bestehende Anlage integriert werden musste.

2018

Dipl. Betriebswirt (FH) Nicola Turri wird zum weiteren Geschäftsführer bestellt.

Zahlen & Fakten

Mitarbeiter 95

Jahreskapazität
48.000 to

Langsiebmaschine
Arbeitsbreite168 cm

2 Wickelpappenmaschinen
Arbeitsbreite 310/315 cm

1 Klebe- und Kaschieranlage
Arbeitsbreite 120 cm

2 Pappenkalander
Arbeitsbreite 105 cm

Diverse Verarbeitungsmaschinen für Zuschnitte

Ihre Ansprechpartner

Hans-Henning Junk

Geschäftsführender Gesellschafter

Tel.: +49 (0) 78 03 / 809-0
E-Mail: hans-henning.junk(at)koehlerboard.com

Nicola Turri

Geschäftsführer

Tel: 07803 / 809-40
E-Mail: nicola.turri(at)koehlerboard.com

Christian Geiger

Prokurist

Tel.: +49 (0) 78 03 / 809-31
E-Mail: christian.geiger(at)koehlerboard.com

Thomas Dörfer

Leitung Technik

Tel.: +49 (0) 78 03 / 809-25
E-Mail: thomas.doerfer(at)koehlerboard.com

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